Donnerstag, 4. Februar 2010
Montag, 27. April 2009
Gran Canaria, Wandern und Natur
Wenn man Gran Canaria erwandert merkt man erst wie einzigartig die Landschaft und die Pflanzenwelt sind. Es sind so viele unterschiedliche Vegetationebenen, das die Vielseitigkeit immer wieder überrascht . Tiefe Täler, herrliche Ausblicke, wüstenähnliche - und üppige Vegetation wie in einem Dschungel. Ich bin nun schon einige Jahre in Gran Canaria unterwegs und finde es immer noch großartig durch die Berge zu wandern.
Davon möchte ich berichten.
Wanderung zum Roque Nublo ( Anfang März)
Reine Wanderzeit: ca. 4 Stunden
Der Einstieg für diese etwas längere Tour auf den Roque Nublo liegt auf der Strecke zwischen Ayacata , Richtung Tejeda, und der Abzweigung nach Juncal. Wenn man von Ayacata kommt sieht man eine hohe Felsnadel, danach fährt man über einen Sattel und hat zum ersten mal Ausblick auf den Teide. Genau an dieser Stelle kann man auch parken. Der Weg führt von hier zu einem Wasserbehälter, danach beginnt der Eselspfad zum Roque Nublo. Man muss zuerst in Kehren auf einen vor gelagerten Bergkamm gehen. Der Pfad, führt um diese Jahreszeit durch die wuchernde Krautschicht. Lichtnelken Aheli del Monte, Gräser, Margeritten, Unkräuter. Ein schöner Blick auf die Berge Nähe La Plata und oberhalb von Ayacata tut sich auf. Danach folgt ein kurzer Abstieg mit Blick auf einen kleinen Stausee und es ist zu sehen, dass in diesem Tal Ziegen weiden. Die Landschaft ist bizarr und wild zerklüftet.
Nach durchschreiten des Tales geht es weiter Aufwärts und wir kreuzten einen kleinen Bach, das Wasser schmeckte vorzüglich.
Auch hier eine wunderbare Aussicht bis zum Tauro.
Der Weg führt nun weiter in ein Tal das zum Roque Nublo hochführt und nun kann man ihn auch schon sehen. Der Bach führte Wasser zum Teil wuchsen Wasserpflanzen in ihm. Der Weg verlässt das Bachbett und schlängelt sich aufwärts dem Roque Nublo zu, der oben auf der Felsplattform thront. Nach verlassen des Weidelandes führt der Weg von nun an durch lichte Pinienwälder. Am Wegesrand sahen wir ein schönes Exemplar gelb blühenden Hahnenfuß.
Bevor der Weg zum Roque Nublo abzweigt hat man eine schöne Aussicht auf Tenerife und den Teide. An diesem Tag zog sichtbar von Osten her ein Calima auf. Wir konnten deutlich die Sandfahne in ca. 1500 m Höhe sehen. Deshalb gingen wir auf dem kürzeren Weg zum Roque Nublo. Wir hatten gerade noch die Möglichkeit den schneebedeckten Teide zu erkennen bevor der Calima alles zudeckte. Am Rand der Plattform kauften wir Mandeln aus La Culata (4 Euro), die 2 jungen Canarios hatten die Mandeln mit einem Esel zur Plattform gebracht. Den Abstieg nahmen wir über den nördlichen Weg vor und umrundeten damit den Roque Nublo. Er veränderte ständig sein Aussehen, vom Westen her sieht er aus wie ein Frosch. Wir gelangten wieder zu unserem Weg, der zu unserem Auto führt. Hier lagerten ein paar ältere deutsche Wanderer die gerade ihr Vesperbrot aßen, auf unsere Frage hin was es den zu Essen gäbe, folgte die Antwort sie hätten schon alles aufgegessen, typisch deutsch. Inzwischen hatte der Calima alles zugedeckt und man konnte nicht mehr weit sehen. Am Bachbett sahen wir große Zwiebelgewächse, ähnlich der in unseren Ziergärten. Die Kugeln waren aber schon vertrocknet. Am Wegesrand wuchsen Natterköpfe, Ringelblumen, violette Krokusse und auch die kleine rosa Glockenzwiebelblume. Da diese Wanderung sehr beliebt ist, wandert man selten alleine, dieses mal begleitete uns eine ganze Busladung aber irgendwie verläuft es sich dann doch.
Eine sehr schöne lohnende Wanderung.


Davon möchte ich berichten.
Wanderung zum Roque Nublo ( Anfang März)
Reine Wanderzeit: ca. 4 Stunden
Der Einstieg für diese etwas längere Tour auf den Roque Nublo liegt auf der Strecke zwischen Ayacata , Richtung Tejeda, und der Abzweigung nach Juncal. Wenn man von Ayacata kommt sieht man eine hohe Felsnadel, danach fährt man über einen Sattel und hat zum ersten mal Ausblick auf den Teide. Genau an dieser Stelle kann man auch parken. Der Weg führt von hier zu einem Wasserbehälter, danach beginnt der Eselspfad zum Roque Nublo. Man muss zuerst in Kehren auf einen vor gelagerten Bergkamm gehen. Der Pfad, führt um diese Jahreszeit durch die wuchernde Krautschicht. Lichtnelken Aheli del Monte, Gräser, Margeritten, Unkräuter. Ein schöner Blick auf die Berge Nähe La Plata und oberhalb von Ayacata tut sich auf. Danach folgt ein kurzer Abstieg mit Blick auf einen kleinen Stausee und es ist zu sehen, dass in diesem Tal Ziegen weiden. Die Landschaft ist bizarr und wild zerklüftet.
Nach durchschreiten des Tales geht es weiter Aufwärts und wir kreuzten einen kleinen Bach, das Wasser schmeckte vorzüglich.
Auch hier eine wunderbare Aussicht bis zum Tauro.
Der Weg führt nun weiter in ein Tal das zum Roque Nublo hochführt und nun kann man ihn auch schon sehen. Der Bach führte Wasser zum Teil wuchsen Wasserpflanzen in ihm. Der Weg verlässt das Bachbett und schlängelt sich aufwärts dem Roque Nublo zu, der oben auf der Felsplattform thront. Nach verlassen des Weidelandes führt der Weg von nun an durch lichte Pinienwälder. Am Wegesrand sahen wir ein schönes Exemplar gelb blühenden Hahnenfuß.
Bevor der Weg zum Roque Nublo abzweigt hat man eine schöne Aussicht auf Tenerife und den Teide. An diesem Tag zog sichtbar von Osten her ein Calima auf. Wir konnten deutlich die Sandfahne in ca. 1500 m Höhe sehen. Deshalb gingen wir auf dem kürzeren Weg zum Roque Nublo. Wir hatten gerade noch die Möglichkeit den schneebedeckten Teide zu erkennen bevor der Calima alles zudeckte. Am Rand der Plattform kauften wir Mandeln aus La Culata (4 Euro), die 2 jungen Canarios hatten die Mandeln mit einem Esel zur Plattform gebracht. Den Abstieg nahmen wir über den nördlichen Weg vor und umrundeten damit den Roque Nublo. Er veränderte ständig sein Aussehen, vom Westen her sieht er aus wie ein Frosch. Wir gelangten wieder zu unserem Weg, der zu unserem Auto führt. Hier lagerten ein paar ältere deutsche Wanderer die gerade ihr Vesperbrot aßen, auf unsere Frage hin was es den zu Essen gäbe, folgte die Antwort sie hätten schon alles aufgegessen, typisch deutsch. Inzwischen hatte der Calima alles zugedeckt und man konnte nicht mehr weit sehen. Am Bachbett sahen wir große Zwiebelgewächse, ähnlich der in unseren Ziergärten. Die Kugeln waren aber schon vertrocknet. Am Wegesrand wuchsen Natterköpfe, Ringelblumen, violette Krokusse und auch die kleine rosa Glockenzwiebelblume. Da diese Wanderung sehr beliebt ist, wandert man selten alleine, dieses mal begleitete uns eine ganze Busladung aber irgendwie verläuft es sich dann doch.
Eine sehr schöne lohnende Wanderung.

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